Katastrophen in Guinea-Bissau

Guinea-Bissau erlebt wiederkehrende Überschwemmungen, Küstenüberflutungen, Sturmfluten, Küstenerosion, Salzwassereintrag, Dürren, Hitze, Windstürme und Stadtbrände. Der Nationale Zivilschutz (Serviço Nacional de Proteção Civil, SNPC) koordiniert die nationale Notfallreaktion; das Nationale Meteorologieinstitut (Instituto Nacional de Meteorologia) veröffentlicht Wetter-, Regen- und Hitzewarnungen. Das Katastrophenmanagement ist durch Gesetz Nr. 10/2020 geregelt, doch Koordination, Finanzierung, Warnabdeckung und öffentliche Evakuierungsangebote sind uneinheitlich.

Tipp

Behandle Überschwemmungs-, Küsten- und Unwettergefahren als Planungsaufgabe und verlasse dich nicht auf nur einen Warnkanal. Halte örtliche Notfallkontakte bereit, kläre, wie Warnungen deinen Wohnort erreichen, und bestätige Evakuierungs- und Unterkunftsmöglichkeiten bei Verwaltung oder Rotem Kreuz. Plane keine automatische Geld- oder Sachhilfe ein: Der Zugang hängt von Schadensbewertung, Bedürftigkeit, Programmgebiet und Finanzierung ab.