Schulen sind in Georgien Teil des allgemeinen 12-jährigen Bildungswegs. In bestimmten Fällen können sie auch Anbieter oder Lernort beruflicher Bildung sein. Das ist besonders relevant, wenn Berufsbildung mit Sekundarstufeninhalten verbunden wird. Secondary Vocational Education kann nach der Basisbildung beginnen, wenn das Programm Lernergebnisse der Sekundarstufe integriert. Eine Schule kann dann allgemeine Bildungsanteile und berufliche Inhalte verbinden. Ob eine Schule ein bestimmtes Berufsbildungsangebot durchführen kann, hängt von Autorisierung, Programmregeln und Qualitätssicherung ab. Das National Center for Educational Quality Enhancement spielt dabei eine zentrale Rolle. Lernende sollten prüfen, ob das Angebot zu Basic VET, Secondary VET, Training oder einem anderen Programmtyp gehört. Auch Lernorte außerhalb der Schule können beteiligt sein, etwa Werkstätten, Praktika, simulierte Arbeitsumgebungen oder Unternehmen. Der Schulname allein zeigt nicht, welches Niveau oder welcher Abschluss erreicht wird. Für die Auswahl zählen Programmtyp, Zugangsvoraussetzungen, Qualifikationslevel, Abschlussart, Praxisanteil und anerkannter Anbieterstatus.
Schulen als Anbieter von Ausbildung in Georgien
Schulen können in Georgien neben allgemeiner Bildung auch bei Berufsbildung eine Rolle spielen. Das betrifft vor allem Programme oder Lernwege, die Schule und berufliche Qualifikation verbinden. Entscheidend ist, ob das konkrete Angebot autorisiert ist und zu welchem Abschluss oder Qualifikationslevel es führt.

