Politik in Fidschi

Die Politik in Fidschi betrifft die Organisation, Ausübung und Erneuerung öffentlicher Gewalt durch verfassungsmäßige Institutionen und Wahlen. Fidschi ist nach der Verfassung von 2013 eine säkulare Verfassungsrepublik: Das Parlament erlässt Gesetze und kontrolliert die Regierung, die Exekutive verwaltet öffentliche Angelegenheiten, und die Justiz legt das Recht aus und wendet es an. Wahlen bestimmen die 55 Parlamentsmitglieder durch landesweite Verhältniswahl mit offenen Listen, während auch kommunale und indigene Institutionen öffentliche Aufgaben wahrnehmen.

Staat

Der Staat Fidschi ist eine säkulare Verfassungsrepublik auf Grundlage der Verfassung von 2013. Das Parlament erlässt Gesetze und kontrolliert die Regierung, die Exekutive verwaltet öffentliche Angelegenheiten und die unabhängige Justiz legt das Recht aus und wendet es an. Nationale, kommunale und iTaukei-Institutionen teilen sich öffentliche Aufgaben; Verfassungsrechte, Gerichte und Aufsichtsstellen bieten Schutz.

Wahlen

Fidschi wählt 55 Mitglieder in einem einzigen landesweiten Mehrpersonenwahlkreis in sein Einkammerparlament. Dabei gilt die Verhältniswahl mit offenen Listen. Jede wählende Person markiert genau die Nummer einer Kandidatin oder eines Kandidaten. Die Wahlkommission verteilt die Sitze nach dem D’Hondt-Verfahren, nachdem sie eine Schwelle von 5 % angewendet hat. Zum Wählen sind eine Registrierung und der Besuch des zugewiesenen Wahlorts erforderlich; unter bestimmten Umständen sind vorgezogene Stimmabgabe und Briefwahl möglich. Der Präsident erlässt die Wahlausschreibung auf Empfehlung des Premierministers. Deshalb gibt es innerhalb der vierjährigen Wahlperiode keinen festen Termin für die Stimmabgabe bei der allgemeinen Wahl.

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