Kriminalität in Nordkorea

Kriminalität in Nordkorea ist schwer zu messen, weil das Land keine verlässlichen nationalen Kriminalitätsstatistiken veröffentlicht und unabhängige Berichterstattung stark eingeschränkt ist. Zu den wichtigsten Sicherheitsrisiken zählen staatliche Inhaftierung, Verstöße gegen Grenz- und Kommunikationsvorschriften, Menschenhandel, Cyberkriminalität und die strenge Durchsetzung von Bewegungs-, Medien-, Foto- und Religionsvorschriften. Für ausländische Besucher sind die Vermeidung einer Inhaftierung und ein konsularischer Notfallplan meist wichtiger als gewöhnliche Diebstahlrisiken.

Tipp

Behandle eine Reise nach Nordkorea sowohl als Frage der Vermeidung einer Inhaftierung als auch als gewöhnliche Sicherheitsfrage. Nutze eine organisierte Reiseroute, befolge die Anweisungen des Reiseführers oder Gastgebers genau, vermeide unerlaubte Fotos und Kommunikation und kläre vor der Abreise realistische konsularische Kontakte. Unternehmen, die Cyberaktivitäten mit Bezug zu Nordkorea ausgesetzt sind, sollten Identitäts-, Zugriffs-, Endgeräte- und Kryptowährungskontrollen konsequent umsetzen.