Vor einer Ausbildung sollte klar sein, welches Geld regelmäßig hereinkommt und welche Kosten regelmäßig abgehen. In der dualen Ausbildung zahlt das Unternehmen meist eine monatliche Ausbildungsvergütung. Vom Bruttobetrag können Sozialversicherungsbeiträge und je nach Höhe Steuern abgezogen werden. Der Nettobetrag muss mit festen Kosten wie Miete, Fahrkarte, Essen, Telefon, Arbeitskleidung und Lernmitteln verglichen werden. Bei schulischen Ausbildungen kann es keine Vergütung geben, dafür können Schulgeld oder Materialkosten entstehen. Freie Ausbildungen hängen stark vom Anbieter ab und können deutlich kostenpflichtig sein. Unterstützung kann je nach Situation durch Familie, staatliche Leistungen oder andere Hilfen möglich sein. Auch der Wohnort spielt eine Rolle, weil Mieten und Fahrtkosten stark variieren. Ein Ausbildungsweg ist finanziell realistischer, wenn Einkommen, Kosten, Zahlungszeitpunkte und mögliche Unterstützung vor dem Start schriftlich nachvollziehbar sind.
Finanzen bei der Entscheidung für eine Ausbildung in Deutschland
Finanzen bestimmen mit, ob eine Ausbildung im Alltag tragfähig ist. Zur Rechnung gehören Ausbildungsvergütung, mögliche Abzüge, Fahrtkosten, Miete, Essen, Lernmittel und Versicherungen. Schulische oder freie Ausbildungen können anders finanziert sein und je nach Angebot Kosten verursachen.

