Bei einer englischsprachigen Ausbildung muss genau geprüft werden, welcher Teil wirklich auf Englisch stattfindet. In der dualen Ausbildung sind Berufsschule, Ausbildungsordnung und Prüfung meist auf Deutsch ausgerichtet. Auch im Unternehmen werden Arbeitsanweisungen, Sicherheitsregeln, Kundenkontakt und Dokumente häufig Deutsch verlangen. Englischsprachige Elemente können trotzdem vorkommen, etwa in internationalen Unternehmen, bei Zusatzqualifikationen oder einzelnen Kursen. Private Anbieter und internationale Programme können stärker mit Englisch werben. Der Begriff englischsprachig sagt aber noch nicht, ob der Abschluss staatlich anerkannt ist. Bei schulischen Angeboten hängen Sprache, Praktika und Prüfung von Schule, Beruf und Bundesland ab. Beim dualen Studium können einzelne Studiengänge oder Module auf Englisch laufen, während die Praxis im Unternehmen trotzdem Deutsch braucht. Vor einer Bewerbung zählen Unterrichtssprache, Prüfungssprache, Sprache der Berufsschule, Betreuung im Unternehmen und Abschlussbezeichnung. Auch Aufenthalt, Visum und Zugangsvoraussetzungen können eine Rolle spielen, wenn Bewerber aus dem Ausland kommen. Für eine normale anerkannte Berufsausbildung in Deutschland sind gute Deutschkenntnisse meist praktischer als nur gutes Englisch.
Englischsprachige Ausbildung in Deutschland
Vollständig englischsprachige Berufsausbildungen sind in Deutschland selten. Anerkannte duale Ausbildungen laufen meist stark auf Deutsch, besonders in Berufsschule und Prüfung. Englisch kann bei internationalen Unternehmen, privaten Schulen, Zusatzkursen oder dualen Studiengängen eine Rolle spielen. Entscheidend sind Unterrichtssprache, Prüfungssprache, Anerkennung und praktische Kommunikation im Betrieb.

