Auf dem Festland verbinden Fernstraßen, Überlandbusse, Mietwagen und Taxis Städte, Dörfer und Sehenswürdigkeiten. In den meisten Orten gibt es Busbahnhöfe. Busse benötigen eine Straßendienstgenehmigung; die Transportbehörde (Transport Board) entscheidet über solche Genehmigungen und Fahrpreise. Das Department of Transport (DOT) ist unter anderem für Führerscheine, Fahrzeugzulassungen und Strafzettel zuständig. Eine landesweite Einführung eines modernisierten Buszulassungssystems, vereinfachter Anschlüsse oder zentraler digitaler Fahrkarten ist nicht dokumentiert. Wassertaxis sind das wichtigste Verkehrsmittel zwischen Belize City, Caye Caulker und San Pedro. Betreiber benötigen eine Genehmigung der Belize Port Authority und ein Seetüchtigkeitszeugnis (Seaworthiness Certificate). Für Fahrgäste über einem Jahr gelten Vorschriften zu persönlichen Schwimmhilfen; der Betreiber muss mindestens 15 Minuten vor der Abfahrt eine Passagierliste führen. Im Fahrpreis ist nach SI 29/2019 eine Passagiergebühr von BZ$1 enthalten. Abfahrten und Preise legt der jeweilige Betreiber fest. Inlandsflüge ermöglichen schnelle Verbindungen, insbesondere zwischen größeren Zentren und Touristenzielen. Belize hat mehr als 15 öffentliche und mehr als 20 private Flugfelder. Das Department of Civil Aviation beaufsichtigt unter anderem Zulassung und Inspektionen; öffentliche Flugfelder werden von der Belize Airports Authority betrieben. Der Philip Goldson International Airport ist der größte internationale Flughafen. Flugpreise und Flugzeiten variieren je nach Strecke, Anbieter und Jahreszeit. Regelmäßiger Eisenbahnverkehr und entsprechende nationale Infrastruktur sind in offiziellen Verkehrsübersichten nicht dokumentiert. Internationale Landverbindungen führen über Mexiko und Guatemala; internationale Flugverbindungen verlaufen hauptsächlich über den Philip Goldson International Airport. Für Fahrten zu Inseln kommen Wassertaxis oder Inlandsflüge infrage. Wer selbst fährt, benötigt einen Führerschein und ein zugelassenes Fahrzeug. Das System umfasst unter anderem die Verlängerung der Fahrzeugzulassung, Änderungen bei Eigentum, Kennzeichen oder Fahrzeugfarbe, eine Lernfahrerlaubnis sowie theoretische und praktische Prüfungen. Bona-fide-Besucher können eine befristete Fahrerlaubnis für höchstens drei Monate erhalten; ein gültiger ausländischer nationaler Führerschein gilt nach dem Motor Vehicles and Road Traffic Act ab dem Datum der letzten Einreise bis zu zwölf Monate. Der Motor Vehicles and Road Traffic Act, Cap. 230, ist die zentrale Rechtsgrundlage. Busse dürfen ohne gültige Straßendienstgenehmigung nicht fahren. Nach SI 147/2023 müssen alle Insassen Sicherheitsgurte benutzen; SI 146/2023 beschränkt die Nutzung elektronischer Geräte am Steuer, und SI 148/2023 bildet die Grundlage für Geschwindigkeitsmessgeräte. Das Belize Police Department und kommunale Behörden setzen weitere Verkehrsregeln entsprechend ihrer jeweiligen Zuständigkeit durch. Fahrräder eignen sich besonders für kurze Fahrten und den letzten Abschnitt einer Reise, zum Beispiel auf Inseln. Ein landesweites Netz eigener Radwege ist nicht dokumentiert. Nach den Verkehrsregeln dürfen höchstens zwei Radfahrende nebeneinander fahren; sich an ein fahrendes Fahrzeug anzuhängen ist verboten. Ein öffentliches Fahrradverleihsystem und Radwege sind für Ambergris Caye geplant; daraus folgt keine landesweite Abdeckung. Zu Fuß zu gehen ist in Orten üblich, doch Gehwege und sichere Querungen sind je nach Ort unterschiedlich gut ausgebaut. 2025 markierte der Belize City Council erstmals Fußgängerüberwege. Ein Projekt im Gebiet von Punta Gorda umfasst unter anderem Wege für Fußgänger und Radfahrende, Überwege und Rüttelstreifen in Dörfern. Zu Fuß gehen ist kostenlos; die Sicherheit hängt jedoch stark von Ort, Beleuchtung, Straßenbreite und Markierungen ab. Bus- und Taxipreise sind landesweit nicht zuverlässig einheitlich. Taxipreise sollten vor dem Einsteigen geklärt werden. Fahrpläne und Preise von Bussen, Wassertaxis und Fluggesellschaften sollten direkt beim Anbieter geprüft werden. Auf dem Festland können Schlaglöcher, unbefestigte Seitenstreifen, schmale oder unbeleuchtete Straßen, schwache Markierungen und saisonale Überschwemmungen die Fahrt verlängern. Nachts und bei Regen ist daher besondere Vorsicht erforderlich; bei Bussen sollten Zustand des konkreten Fahrzeugs und vorhandene Sicherheitsgurte geprüft werden. Der Road Safety Master Plan verfolgt mit „Towards Zero Deaths“ das Ziel, tödliche Verkehrsunfälle zu verringern. Der Climate-Resilient National Transport Master Plan verbindet Klimaschutz, Anpassung und ökologische Nachhaltigkeit. Bei Straßenbauprojekten werden Entwässerung, Klimaresilienz und Verkehrssicherheit zunehmend berücksichtigt. Verlässliche landesweite Zahlen zu Verkehrsemissionen oder zur Verkehrsmittelverteilung liegen für Belize nicht vor. Im Mittelpunkt stehen widerstandsfähige Straßen, ein funktionierender öffentlicher Verkehr sowie verlässliche See- und Inlandsflugverbindungen.
Verkehr und Fortbewegung in Belize
In Belize erfolgt der Verkehr hauptsächlich auf der Straße mit Bussen, Taxis und privaten Fahrzeugen. Wassertaxis verkehren zwischen dem Festland und den Inseln; Inlandsflüge verkürzen zeitkritische Verbindungen zwischen Zentren und Touristenzielen. Ein regelmäßiger Eisenbahnverkehr ist nicht dokumentiert. Kosten, Fahrpläne und Verfügbarkeit hängen häufig vom Anbieter, der Strecke und der Jahreszeit ab.
Tipp
Plane Festland- und Inselstrecken getrennt, denn Busse, Straßen, Wassertaxis und Inlandsflüge haben unterschiedliche Voraussetzungen. Prüfe Preise, Abfahrten und Verfügbarkeit direkt beim jeweiligen Anbieter und plane bei Regen, Dunkelheit oder überschwemmungsgefährdeten Straßen mehr Zeit ein. Wenn du selbst fährst, kläre vorab die Gültigkeit deines Führerscheins sowie Zulassung, Versicherung und Sicherheitsausrüstung des Fahrzeugs.

