Bahrains Natur spiegelt seine Lage als Gruppe niedriger Inseln im Arabischen Golf wider. Land und Meer sind eng miteinander verbunden, und viele wichtige Lebensräume liegen an der Küste oder unter flachem Wasser. Ein großer Teil des natürlichen Landes ist trocken und nur spärlich bewachsen. Die dort lebenden Pflanzen und Tiere sind an starke Sonne, Hitze, salzhaltige Böden, wenig Regen und lange Trockenzeiten angepasst. Zu den Küstenlebensräumen gehören Schlickflächen, salztolerante Vegetation, Mangroven, Sandstrände und felsige Bereiche. Sie bieten Vögeln, Fischen, Krabben und anderen Wildtieren Nahrungs-, Ruhe-, Schutz- und Aufzuchtplätze. Seegraswiesen und Korallengemeinschaften sind wichtige Bestandteile der Meeresnatur Bahrains. Sie tragen zu Nahrungsketten bei und bieten jungen Meerestieren Lebensraum. Gleichzeitig sind sie auf geeignete Wasserqualität, Temperatur und Licht sowie ungestörte Meeresböden angewiesen. Bahrain liegt an Routen, die von Zugvögeln genutzt werden. Feuchtgebiete, ruhige Küsten, Bauernhöfe, Gärten und vorgelagerte Inseln können deshalb zu verschiedenen Jahreszeiten wichtige Rast- oder Nahrungsplätze sein. Dattelpalmen, landwirtschaftlich genutzte Flächen, Parks und private Gärten werden von Menschen gepflegt und sind keine vollständig wilden Gebiete. Durch überlegte Bepflanzung können sie dennoch häufigen Vögeln und Insekten Schatten, Nahrung und Schutz bieten. Wildtiere sollten beobachtet werden, ohne sie anzufassen, zu füttern, zu verfolgen oder ihren Lebensraum zu beschädigen. Nester, Eier, Schalen mit lebenden Tieren, Pflanzen und Meerestiere sollten an ihrem Platz bleiben. In geschützten oder empfindlichen Gebieten können Regeln für Fahrzeuge, Angeln, Camping, Boote, Haustiere oder das Sammeln gelten. Besucher sollten Schilder und aktuelle örtliche Anweisungen beachten, denn ein Ort, der leer wirkt, kann trotzdem ökologisch wichtig sein. Der Naturschutz in Bahrain muss mit begrenztem Raum und starkem Entwicklungsdruck umgehen. Der Schutz verbundener Lebensräume, sauberen Wassers, ruhiger Brutplätze und heimischer Arten gibt Wildtieren die besten Überlebenschancen.
Natur in Bahrain
Die Natur in Bahrain umfasst Wüstenebenen, Küstenfeuchtgebiete, Mangroven, Seegraswiesen, flache Golfgewässer und von Menschen geprägte grüne Orte. Diese Lebensräume bieten trotz Hitze und knappen Süßwassers Lebensraum für Meerestiere, Wüstenarten und Zugvögel. Rücksichtsvolle Besuche helfen, Bahrains verbliebene natürliche Gebiete gesund zu erhalten.
Tipp
Erleben Sie Bahrains Natur, indem Sie ruhig beobachten, auf erlaubten Wegen bleiben und sämtlichen Abfall wieder mitnehmen. Küsten- und Wüstengebiete können bei Hitze, Gezeiten, weichem Boden oder schlechter Sicht gefährlich werden. Planen Sie deshalb jeden Besuch sorgfältig. Ein Foto und eine Standortangabe sind meist hilfreicher als das Sammeln eines Naturgegenstands.

